Sturm-Wanderung

Unsere traditionelle Wanderung von Ratingen nach Heiligenhaus zum Gut Zehnthof wird seit Jahren sehr gut besucht. So auch 2015. Die Tage davor sind von Sturmtief "Elon" und "Felix" geprägt gewesen. Die Medien haben Horrormeldungen verbreitet, die Städte und Kommunen schlossen vorsorglich Friedhöfe und Parks und haben abgeraten am Wochenende die Wälder zu betreten. Wir wollten unsere beliebte Veranstaltung nicht absagen, gleichzeitig aber auch keinen gefährden.

 

 

So trafen wir uns wie vorgesehen an S-Bahnhof in Ratingen. Für alle Fälle hatten wir Plan-B in der Tasche. Sollte der Sturm nicht nachlassen, wandern wir durch die Felder, wo die Gefahr von herunterfallenden Ästen recht überschaubar ist.

Ratingen am Morgen, des 10 Januar: von Sturm keine Spur, der Wind hat kräftig nachgelassen. Die Entscheidung fiel uns nicht schwer, wir wandern durch das Angerbachtal. Bei Temperaturen um 13 Grad, etwas merkwürdig für den Winter, sind gut 30 Personen losmarschiert. Leider konnte unserer ortskundiger Wanderführer Gert nicht dabei sein, nach jahrelanger Erfahrung haben wir aber auch ohne Ihm den Weg gefunden.

 

 

In Angerbachtal sind wir mit den unübersehbaren Spuren des Pfingststurmes 2014 konfrontiert gewesen. Der Wind hat ganze Arbeit geleistet. Unzählige abgebrochene oder mittelweile gefällte und teilweise gestapelte Bäume säumten den Wald entlang unseren Weges. Es wird noch Jahre dauern bis die Spuren beseitig werden und der Wald sich erholen kann. Gleichzeitig soll es eine Mahnung von der teilweise unberechenbaren Kräften der Natur sein.

Am Ziel, in Gut Zehnhof, wartete auf uns das geheizte Backhaus und die Pizza, die wir wie üblich nach Lust und Laune belegen durften. Nach der Wanderung haben wir alle auch richtig "Kohldampf" gehabt.

 

An dieser Stelle vielen Dank an den Gert, der obwohl abwesend, für reichhaltiges Angebot an verschiedenen Getränken und anderen Leckereien am Ziel gesorgt hat.

 

 

Text und Bilder: Edward H.

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