Einmal Karlsruhe und zurück

Eine Woche lang mit Gepäck auf dem Rhein unterwegs sein, das ist immer wieder spannend. Man weiß nie, was einen unterwegs so erwartet.

Der hohe Wasserstand bescherte uns diesmal sehr gute Strömung, aber auch teilweise unruhiges quirliges Wasser. Buchten und Kiesstrände waren überspült, daher waren Rastplätze Mangelware.

 

 

In den ersten 3 Tagen ließ Petrus uns ordentlich schwitzen. Der Kühlschrank mit den Kaltgetränken war daher der erste Anlaufpunkt an jedem Etappenziel. Leider waren die Mücken genauso durstig wie wir. Verschwitzte Paddler, die ihr Boot gerade über den Deich ziehen, lieben sie besonders. Da hilft auch kein Mückenspray. Nur die Flucht ins Haus hat uns in Guntersblum gerettet.

Nach einer spannenden Fahrt durchs Binger Loch und durch die Loreley bei Hochwasser mussten wir in St.Goarshausen ein Gewitter abwarten. Doch bald war die Sonne wieder da und wir konnten unseren Weg nach Koblenz fortsetzen.

 

 

Die weiten Etappenziele Unkel und Köln sind uns wohlbekannt. Doch ausgerechnet auf unserer „Hausstrecke“ von Leverkusen bis zum Bootshaus wurden wir dann doch noch richtig gefordert. Ein strammer Nordwestwind machte diesen Teil der Fahrt zum anstrengendsten der ganzen Tour. Aber auch das haben wir gemeistert und alle sind wohlbehalten in Düsseldorf angekommen.

 

Kombiniert war die Fahrt mit einer Radtour nach Karlsruhe. Dadurch war die Rückfahrt des Busses gesichert und er konnte für den Rücktransport der Räder und der Radfahrer, die nicht paddeln wollten, genutzt werden.

 

 

So erklärt sich auch die Überschrift. Mit dem Rad hin und mit dem Boot zurückfahren, das war einfach genial. Es funktioniert aber nur, wenn man Kameraden hat, die für den Materialtransport sorgen. Herzlichen Dank an Edward, Hans-Wolfgang und Helga für euren Einsatz dabei.

 

 

 

Text: Verena W.

Bilder: Edward H. und Hans-Wolfgang K.

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