Von Trechtinghausen bis nach Düsseldorf

Marcel war so freundlich, uns am Freitagabend in einer gemütlichen Bustour den Rhein entlang zu unserem Startpunkt in Trechtinghausen (kurz hinter Bingen) zu bringen. Dank der Kochkünste von Helga konnten wir dort eine leckere Gulaschsuppe bei Kerzen- und Mondenschein essen und dann die erste Nacht im Zelt verbringen.

 

 

Am Samstag starteten wir guter Dinge unsere Tour entlang der Burgen und Felsen des Mittelrheins. Das Wetter war uns so hold, dass Helga, Karin N. und ich an der Pfalz schon bald eine Schwimmpause einlegten. Das erste Schwimmen im Rhein des Jahres 2007, und das im April! Bernd ließ sich natürlich nicht lumpen und hüpfte ebenfalls in die Fluten. Wie immer ein bisschen aufregend war die Lorelei, von der ja so manches Schauermärchen bekannt ist. Aber alle nahmen die Hürde mit Bravour.

 

Bei der ersten Pause nach der Lorelei packte ich ein Buch aus mit den Sagen und Legenden des Rheines, um die Sage von der Lorelei und den sieben Jungfrauen vorlesen zu können. Das hat in der Gruppe so großen Anklang gefunden, dass diese Rheintour zu einer Sagentour wurde. Bei vielen Pausen und jeden Abend habe ich eine Geschichte gelesen und schon bald war allen klar, die tapferen Ritter werden in den Krieg geschickt, die wunderschönen jungfräulichen Bräute bleiben zurück und gehen am Ende der Geschichte aus Liebeskummer ins Kloster. Wer Genaueres wissen möchte, sollte im nächsten Jahr mitfahren.

 

Auch am nächsten Abend sorgte Helga für das kulinarische Highlight, denn fix wie sie ist, fragte sie einen Motorbootfahrer bei einem Rennboottraining auf dem Rhein, ob es in dem Ort, an dem wir uns gerade befanden, einen Metzger gäbe. Und da es einen gab, landeten wir an, zogen los und kauften die Zutaten für einen leckeren Grillabend.

Am zweiten Paddeltag gelang es Bernd, der in der Zwischenzeit zum Paddel-Event-Manager aufgestiegen war, eine Sandbank im Rhein zu erobern und unser Photograph Hans-Wolfgang konnte ihn strahlend auf seiner Sandbank mitten im Rhein stehend fotografieren. An dieser Stelle ein dickes Lob an Bernd, der uns wunderbar geführt hat, viel erklärt hat und immer seine Schar im Auge behalten hat. Wenn Bernd führt, geht keiner verloren oder gerät in Panik. In Sinzig angekommen konnten wir hinter dem Bootshaus auf einer Wiese wunderbar zelten und den Tag mit vielen Spaghetti ausklingen lassen.

 

Nun hatten wir das enge Tal des Mittelrheins verlassen und konnten den Blick ein bisschen in die Ferne schweifen lassen. Lange hatten wir den Drachenfels im Blick, den wir im Februar teilweise auch schon zu Fuß gemeinsam bestiegen hatten. Helga mauserte sich derweil zur Paddel-Event-Manager-Assistentin, sagte an, wann sich ein Talfahrer näherte, ein Schiff ein Wendemanöver im Fluss begann, ein Ausflugsdampfer seinen Anleger verließ etc. Bernd prophezeit ihr eine große Paddlerkarriere. Das Ziel Rodenkirchen ist ein bewährtes, wenn auch diesmal ohne Tanz in den Mai. Aber da Bernd in Rodenkirchen seinen xten 39. Geburtstag feierte, haben wir uns ein schönes gemeinsames Abendessen beim Thailänder gegönnt, zu dem dann auch Margareta erschien.

 

Der nächste Tag war dann leider unser letzter Tag auf dem Rhein. Natürlich sorgte Hans-Wolfgang mit seinen Regieanweisungen dafür, dass er uns alle vor dem Kölner Dom photographieren konnte. Wir machten einige Pausen an Sand- und Kiesstränden und ließen uns häufig treiben, um diesen wunderschönen letzten Sonnentag dieser Tour ein wenig in die Länge zu ziehen.

 

 

 

Ach und eh ich es vergesse: das Wetter war einfach super!!

 

Die Etappen waren:

Campingplatz Trechtinghausen, Campingplatz Sonneneck, Kanuverein Sinzig und Kanuverein Rodenkirchen.

 

 

Text: Susanne

Bilder: Hans-Wolfgang K.

 

 

 

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Kommentare

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Daniel W. from Büttschen
Montag, 21-05-07 18:29

...und ich muss leider zum wiederholten male darauf hinweisen, das es sich hier um eine Unzulänglichkeit des Meikrosooft Internetteksplorers handelt, der leider auch in der neu aufgelegten Version 7 immer noch nicht in der lage ist CSS-Anweisungen entsprechend der internetionalen Standards umzusetzen, was mich leider immer wieder zu Sondermaßnahmen für die Nutzer deiser Redmonder Saftware zwingt. ;-)

Hans D. Wittler from Hagermarsch
Montag, 21-05-07 17:32

Schriftstellerich betrachtet ein hervorragender Bericht über eine offensichtlich ebensolche Wanderfahrt.
Aber: ich kann zum wiederholten Male den Text zwischen den beiden kleinen Bilder gegen Ende des Beitrages nicht lesen. Das rechte Bild sitzt auf dem Text, und gibt jeweils zwei Buchstaben/Zeile frei.
Da muß der Webmaster noch mal ran.
nixfürungut HDW

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